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ADAC: Startprobleme beginnen nach fünf Jahren / Defekte Batterien sind mit über 40% Hauptursache für Pannen

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Die Batterie war auch 2019 die Hauptursache für liegengebliebene Fahrzeuge. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/7849 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/ADAC/ADAC e.V."

Die Batterie war auch 2019 die Hauptursache für liegengebliebene Fahrzeuge. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/7849 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/ADAC/ADAC e.V."

Zwischen dem fünften und sechsten "Lebensjahr" nehmen die Batteriepannen deutlich zu / Defekte Batterien sind mit über 40% Hauptursache für Pannen. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/7849 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/ADAC/ADAC e.V."

Eine Panne ist für Autofahrer eine stets unangenehme Erfahrung: Sie kostet wertvolle Zeit. Die ADAC Pannenstatistik, die für 2019 insgesamt 113 Baureihen von 25 Marken untersucht hat, liefert fundierte Daten darüber, welches Fabrikat wie anfällig ist

München (ots) - Eine Panne ist für Autofahrer eine stets unangenehme Erfahrung: Sie kostet wertvolle Zeit. Die ADAC Pannenstatistik, die für 2019 insgesamt 113 Baureihen von 25 Marken untersucht hat, liefert fundierte Daten darüber, welches Fabrikat wie anfällig ist. Gebrauchtwageninteressenten können sich daran ebenso orientieren wie Autofahrer, die ihren Wagen verkaufen wollen, bevor teure Reparaturen fällig werden.

Die 1750 Straßenwachtfahrer des ADAC hatten im vergangenen Jahr bei 3.756.226 Einsätzen - das sind im Durchschnitt mehr als 10.000 täglich - erneut hauptsächlich mit defekten Batterien zu tun (41,8 Prozent). Häufig betrafen Pannen auch das Motormanagement (17,4 %). Knapp ein Viertel aller Pannen hat seine Ursache in Fehlern u.a. der Karosserie, Bremsen, des Fahrwerks, des Anlassers und der Beleuchtung. Auffällig ist der steigende Anteil an Reifenpannen, der erstmals über sieben Prozent liegt. Der Trend zu Pannensets (sog. Repair-Kits) statt Ersatz- bzw. Noträdern veranlasst offenbar viele Fahrer, die Gelben Engel zu rufen statt wie früher den Reifen selbst zu wechseln.

Beim Dauerthema Batterie hat eine Aufstellung nach Erstzulassungsjahr gezeigt: Zwischen dem fünften und sechsten "Lebensjahr" einer Batterie häufen sich die Pannen. Bei einem Fahrzeugalter von elf Jahren pendeln sich diese Pannen auf hohem Niveau ein. Dennoch bleiben bereits viele junge Fahrzeuge mit leerer oder defekter Batterie liegen - durch zahlreiche elektrische Verbraucher und unzureichendes Batteriemanagement wird der Akku schnell überlastet.

Untersucht wurden Modelle, von denen in Deutschland mindestens 7.000 Exemplare pro Jahr angemeldet waren. Konstant besser als der Durchschnitt waren hier z.B. Toyota Aygo, MINI, Mercedes A-Klasse und BMW X3. Bei den Problemfällen zeigt sich: Keine Baureihe ist in allen Jahren schlecht. Auffällig waren dieses Jahr jedoch der 2011er Kia Ceed und bei den ganz jungen Fahrzeugen weiterhin der Nissan Qashqai mit einer überdurchschnittlich hohen Pannenhäufigkeit. Bei Letzterem sind Batteriedefekte die häufigste Ursache.

Erstmalig wurde die Pannenkennziffer (Pannen pro 1.000 zugelassener Fahrzeuge) für Fahrzeuge von drei bis 20 (statt bisher zehn) Jahren berechnet. Somit erlaubt die Pannenstatistik auch einen Blick auf die Youngtimer. Herausragend hier: Der Toyota Yaris, der mit zehn Jahren und mehr immer noch zuverlässig fährt.

Alle untersuchten Marken und Baureihen gibt es unter adac.de/rund-ums-fahrzeug/unfall-schaden-panne/adac-pannenstatistik (https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/unfall-schaden-panne/adac-pannenstatistik/)

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