Europa

In über der Hälfte der Mitgliedstaaten halten Gebietsansässige den größten Anteil der Staatsverschuldung

Themen:
2019UngarnTschechienSlowakeiSchwedenPortugalPolenMaltaLitauenKroatienItalienIrlandEUEs 2

Bruttoschuldenstand des Staatssektors nach Sektor des Transaktionspartners (2019) Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/121298 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/EUROSTAT"

Bruttoschuldenstand des Staatssektors nach Sektor des Transaktionspartners (2019) Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/121298 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/EUROSTAT"

Im Hinblick auf die Sektoren der Transaktionspartner, die die Staatsschulden halten, waren erhebliche Unterschiede in der Europäischen Union (EU) zu verzeichnen. Unter den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, war der Anteil des vom gebietsansässigen Finanzsektor (finanzielle Kapitalgesellschaften) gehaltenen Bruttoschuldenstands des Staatssektors Ende 2019 in Dänemark (74%) am höchsten, gefolgt von Schweden (73%), Kroatien (67%) und Italien (63%)

Luxemburg (ots) - Im Hinblick auf die Sektoren der Transaktionspartner, die die Staatsschulden halten, waren erhebliche Unterschiede in der Europäischen Union (EU) zu verzeichnen. Unter den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, war der Anteil des vom gebietsansässigen Finanzsektor (finanzielle Kapitalgesellschaften) gehaltenen Bruttoschuldenstands des Staatssektors Ende 2019 in Dänemark (74%) am höchsten, gefolgt von Schweden (73%), Kroatien (67%) und Italien (63%). Dagegen war der Anteil der von Gebietsfremden finanzierten öffentlichen Verschuldung in Zypern (80%) am höchsten, darauf folgten Litauen (76%), Lettland (74%) und Estland (70%). In Deutschland entfielen auf diesen Sektor 49,5%.

Im Allgemeinen wurden in der EU weniger als 10% des Schuldenstands von gebietsansässigen nichtfinanziellen Sektoren (nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften, private Haushalte und private Organisationen ohne Erwerbszweck) gehalten, bemerkenswerte Ausnahmen waren Ungarn (28%), Malta (26%), Portugal (15%) und Irland (11%). In Deutschland waren es 2,1%.

Von den Mitgliedstaaten verzeichnete Schweden, wo von 21% der Staatsverschuldung die Laufzeit weniger als ein Jahr betrug, Ende 2019 den größten Anteil an kurzfristigen ursprünglichen Laufzeiten, gefolgt von Portugal (18%), Italien (15%), Ungarn und Dänemark (beide 11%). In Deutschland lag der Anteil der kurzfristigen Laufzeiten am Schuldenstand bei 6,3%. Im Gegensatz dazu wiesen in Litauen, Bulgarien, Polen, der Slowakei und Tschechien fast die gesamte Staatsverschuldung (mehr als 98%) langfristige Laufzeiten von über einem Jahr auf.

Diese Informationen stammen aus einer Veröffentlichung (https://ec.europa.eu/eurostat/statistics-explained/index.php/Structure_of_government_debt), die von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, herausgegeben wurde und ausführliche Angaben über den Bruttoschuldenstand des Staatssektors in den EU-Mitgliedstaaten, aufgeschlüsselt nach Teilsektoren, Finanzierungsinstrumenten, Gläubigern, Laufzeit und Emissionswährung, sowie über staatliche Garantien und andere Aspekte enthält. In dieser Pressemitteilung wird eine kleine Auswahl dieser Daten veröffentlicht.

Vollständige Pressemitteilung (PDF-Version) auf der Eurostat-Website abrufbar: ec.europa.eu/eurostat/news/news-releases.

* * * * * * * * *

Die im Presseportal veröffentlichten Pressemitteilungen stellen eine kleine Auswahl des umfangreichen Bestands an Informationen von Eurostat dar.

Das vollständige Informationsangebot von Eurostat ist auf der Eurostat-Website verfügbar (Pressemitteilungen, Jahresveröffentlichungskalender der Euro-Indikatoren: ec.europa.eu/eurostat/news/release-calendar, Online-Datenbank, themenspezifische Rubriken, Metadaten, Datenvisualiserungstools)

Folgen Sie uns auf Twitter: twitter.com/EU_Eurostat und besuchen Sie uns auf Facebook: www.facebook.com/EurostatStatistics und Instagram: www.instagram.com/eu_eurostat/

Pressekontakt:

EUROSTAT Eurostat Media Support Telefon: +352 4301 33408 eurostat-mediasupport@ec.europa.eu

Original-Content von: EUROSTAT, übermittelt durch news aktuell