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3satKulturdoku: "Mein Nachbar, mein Feind? Juden und Muslime in Israel"

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Mit ihrem Unternehmen wollen Muzna und Dafi die enge Verknüpfung zwischen palästinensischen und jüdischen Israelis deutlich machen. / Nutzung des Bildes nur in Verbindung mit der Sendung inkl. Social Media / / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/6348 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke unter Beachtung ggf. genannter Nutzungsbedingungen honorarfrei. Veröffentlichung bitte mit Bildrechte-Hinweis.

Mit ihrem Unternehmen wollen Muzna und Dafi die enge Verknüpfung zwischen palästinensischen und jüdischen Israelis deutlich machen. / Nutzung des Bildes nur in Verbindung mit der Sendung inkl. Social Media / / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/6348 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke unter Beachtung ggf. genannter Nutzungsbedingungen honorarfrei. Veröffentlichung bitte mit Bildrechte-Hinweis.

Samstag, 9. Oktober 2021, 19.20 Uhr Erstausstrahlung Wie leben jüdische und muslimische Israelis seit den heftigen Unruhen im Frühjahr 2021 mit- und nebeneinander in ihrem Land? Dieser Frage geht die 3satKulturdoku Mein Nachbar, mein Feind? Juden und Muslime in Israel am Samstag, 9. Oktober 2021, 19.2

Mainz (ots) -

Samstag, 9. Oktober 2021, 19.20 Uhr Erstausstrahlung

Wie leben jüdische und muslimische Israelis seit den heftigen Unruhen im Frühjahr 2021 mit- und nebeneinander in ihrem Land? Dieser Frage geht die 3satKulturdoku "Mein Nachbar, mein Feind? Juden und Muslime in Israel" am Samstag, 9. Oktober 2021, 19.20 Uhr, nach. Autorin Katrin Sandmann beobachtet zwischen Haifa, Tel Aviv und Jerusalem jüdische und palästinensische Kreative mit israelischer Staatsangehörigkeit bei ihrem Versuch, Antworten auf die schier unlösbaren Probleme des Nahostkonfliktes zu finden. Die Dokumentation ist ab Sendedatum ein Jahr lang in der 3satMediahtek verfügbar.

Etwa 20 Prozent der Bevölkerung Israels sind "israelische Araber" oder "palästinensische Israelis". Sie haben zwar den israelischen Pass, sind aber keine Juden, sondern Muslime, einige auch Christen. Der Druck auf sie ist von vielen Seiten groß – auch in der Kunstszene.

Die Schauspielerin und Videokünstlerin Raida Adon ist die erste arabischstämmige Künstlerin, der das renommierte Israel Museum in Jerusalem vom 21. Februar 2020 bis zum 1. November 2021 eine Einzelausstellung widmet. Sie will die Hoffnung auf ein Miteinander nicht aufgeben. Dass sie als arabische Israelin hier ausstellt, wird ihr von einigen Kollegen und Kolleginnen übelgenommen. Doch das ändert nichts an ihrer Entscheidung. Auch der Designer Shady Francis Majlaton kennt derartige Schwierigkeiten. Aber statt sich mit Grabenkämpfen aufzuhalten, will er die unterschiedlichen Einflüsse, die er in sich vereint, zur Inspiration nutzen. Im Design-Museum in Holon bei Tel Aviv ist er gerade als einer von zwei Arabern in einer Ausstellung israelischer Modemacher vertreten.

Während die meisten arabischen und jüdischen Israelis sich fremd bleiben und in Parallelwelten leben, beschlossen Dafi und Muzna, es anders zu machen. Die zwei Frauen haben "Sir Lasalam" gegründet, was grob übersetzt "Friede im Kochtopf" bedeutet. Mit jüdisch-palästinensischen Abendessen bringen sie Menschen zusammen, die sich sonst nicht treffen.

Bisher kannte man in Israel eskalierende Konflikte vor allem in Gaza und der Westbank, die heftigen Unruhen zwischen muslimischer Minderheit und der jüdischen Mehrheit im Land selbst waren im Mai 2021 ein Novum. In Jerusalem, Haifa und Jaffa spielten sich bürgerkriegsähnliche Szenen ab. In Lod gingen Israelis unterschiedlichen Glaubens derart aggressiv aufeinander los, dass der Bürgermeister den Notstand ausrief. Reservisten der Grenzpolizei wurden in Städte geschickt, um die Gewalt einzudämmen.

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