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radioeins und rbbKultur zeigen Jim-Rakete-Filmproduktion SCHWESTER.VON

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In welcher Form kann die Kunst der Pandemie gegenübertreten? Fotograf und Filmemacher Jim Rakete wollte einen Film unter Lockdown-Bedingungen drehen, der das Eingeschlossensein selbst zum Thema hat. Ihm kam "Ismene, Schwester von" in den Sinn, eine Inszenierung am Deutschen Theater (Regie: Stephan Kimmig). Der Film transformiert das Monologstück samt brillanter Hauptdarstellerin Susanne Wolff in ein ungewisses Geheimdienstmilieu. Entstanden ist ein einmaliger Hybrid aus Theater und Film. - Susanne Wolff in der Titelrolle / Weiterer Text über OTS und www.presseportal.de/pm/51580

In welcher Form kann die Kunst der Pandemie gegenübertreten? Fotograf und Filmemacher Jim Rakete wollte einen Film unter Lockdown-Bedingungen drehen, der das Eingeschlossensein selbst zum Thema hat. Ihm kam "Ismene, Schwester von" in den Sinn, eine Inszenierung am Deutschen Theater (Regie: Stephan Kimmig). Der Film transformiert das Monologstück samt brillanter Hauptdarstellerin Susanne Wolff in ein ungewisses Geheimdienstmilieu. Entstanden ist ein einmaliger Hybrid aus Theater und Film. - Susanne Wolff in der Titelrolle / Weiterer Text über OTS und www.presseportal.de/pm/51580

Sa 27.03.2021 | 12:00 | radioeins-YouTube-Kanal In welcher Form kann die Kunst der Pandemie gegenübertreten? radioeins und rbbKultur präsentieren die Filmproduktion SCHWESTER.VON des Fotografen und Filmemachers Jim Rakete am Samstag, 27

Berlin (ots) - Sa 27.03.2021 | 12:00 | radioeins-YouTube-Kanal

In welcher Form kann die Kunst der Pandemie gegenübertreten? radioeins und rbbKultur präsentieren die Filmproduktion SCHWESTER.VON des Fotografen und Filmemachers Jim Rakete am Samstag, 27. März 2021 auf dem radioeins-YouTube-Kanal. Knut Elstermann feiert die Weltpremiere des Films im radioeins-Filmmagazin "Zwölf Uhr mittags".

Ismene im Lockdown

SCHWESTER.VON ist ein Hybrid aus Theater und Film. Ausgangspunkt ist das Monologstück "Ismene, Schwester von" am Deutschen Theater Berlin. Die Titelrolle spielt Susanne Wolff, Regie führte Stephan Kimmig. Das Stück der niederländischen Dramatikerin Lot Vekemans macht Ismene - bisher eher eine Fußnote in der griechischen Mythologie - zur Hauptfigur. Ismene, Schwester von Antigone und Tochter von Ödipus, bricht nach dreitausend Jahren ihr Schweigen und stellt sich ihrer Familientragödie.

Als Ideengeber und Produzent des Films brachte Jim Rakete alle Beteiligten der Theaterinszenierung noch einmal zusammen. SCHWESTER.VON versetzt das Monologstück in ein ungewisses Geheimdienstmilieu. Nach einem Sturz durch Raum und Zeit soll Ismene sich einer Überwachungskamera in einem Safe House anvertrauen. Aber was wollen die Bewacher von ihr? Sind die blutigen Geschichten über Ödipus, Antigone und die Schlacht der Brüder um den Thron, die Ismene erzählt, ihr Ticket in die Freiheit?

Jim Rakete: "Alle reden momentan davon, dass sie ihr Leben zurückhaben wollen und begreifen diese Eingeschlossenheit, die uns allen so auf den Wecker geht, als schreckliche Strafe. In Wirklichkeit ist das wahrscheinlich eine Prüfung. Die Frage ist, wie wir damit umgehen, was wir daraus machen. Meine Idee war es, einen Stoff zu finden, der mit dem Lockdown selbst zu tun hat. Mit der Abgeschlossenheit, mit der Unmöglichkeit ein Publikum zu erreichen und mit der Hilflosigkeit, die man hat, wenn man als einzelne Person in ein Nichts spricht."

SCHWESTER.VON ist im Anschluss an die Premiere zehn Tage lang, bis 5. April 2021, auf dem YouTube-Kanal von radioeins zu sehen.

Im Audio-/Video-Bereich steht ein Video zur Sendung zur Verfügung. Sie müssen eingeloggt sein und die Audio-/Video-Berechtigung besitzen, um das Video sehen zu können.

Pressekontakt:

Ulrike Herr Tel. 030 / 97 99 3 - 12 115 ulrike.herr@rbb-online.de

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