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Elmshorn muss für Kinder kämpfen / Bürgermeisterkandidat Thomas Philipp Reiter fordert 24-Stunden-Kita und Sozialatlas zur Bekämpfung von Kinderarmut

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Hamburg

Thomas Philipp Reiter, Elmshorn, Bürgermeister, Schleswig-Holstein, Pinneberg, Deutscher Kinderschutzbund, Kinder, Politik / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/127649 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/TPR Strategie & Kommunikation Thomas P. Reiter/Gregor Kloeters"

Thomas Philipp Reiter, Elmshorn, Bürgermeister, Schleswig-Holstein, Pinneberg, Deutscher Kinderschutzbund, Kinder, Politik / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/127649 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/TPR Strategie & Kommunikation Thomas P. Reiter/Gregor Kloeters"

Mehr Betreuungsplätze und weniger Kinderarmut: dies ist das erklärte Ziel des Elmshorner Bürgermeisterkandidaten Thomas Philipp Reiter. Der bedarfsgerechte Ausbau der Kita-Kapazitäten muss in Elmshorn weiter vorangetrieben werden, erklärte Reiter nach einem Gespräch mit der Ortsvorsitzenden des Deutschen Kinderschutzbundes (DKSB), Elke-Maria Lutz

Elmshorn (ots) - Mehr Betreuungsplätze und weniger Kinderarmut: dies ist das erklärte Ziel des Elmshorner Bürgermeisterkandidaten Thomas Philipp Reiter. "Der bedarfsgerechte Ausbau der Kita-Kapazitäten muss in Elmshorn weiter vorangetrieben werden", erklärte Reiter nach einem Gespräch mit der Ortsvorsitzenden des Deutschen Kinderschutzbundes (DKSB), Elke-Maria Lutz.

In Elmshorn fehlen nach einer Bedarfsplanung aus dem Jahr 2014 mehr als 600 Kita-Plätze, inzwischen dürften es längst mehr sein. "Gute Betreuung und bessere Förderung ist auch ein Baustein bei der Bekämpfung von Kinderarmut", so Reiter, der am 15. September zum Bürgermeister gewählt werden will. Besonders lobend hob er die Durchführung von Kinderbetreuung für einkaufende Eltern an Sonnabenden in der Stadtbibliothek in der Innenstadt oder die einzige Spielstraßeninitiative Schleswig-Holsteins, beide durchgeführt vom Kinderschutzbund, hervor. Reiter: "Diese private Initiative ist vorbildlich und braucht mehr Unterstützung durch die Stadtverwaltung."

Nach einer Erhebung des DKSB-Ortsverbandes Elmshorn benötigten von den rund 9.000 Kindern und Jugendlichen der Stadt etwa ein Viertel (25,4%) öffentliche Leistungen zu ihrem Lebensunterhalt. "Die Stadt Elmshorn braucht einen eigenen Sozialatlas, um bei Kinderarmut gezielt gegensteuern zu können", fordert Reiter. Bislang werden lediglich kreisweite Statistiken geführt, in die die Elmshorner Zahlen einfließen.

Für berufstätige Eltern zum Beispiel in Pflegeberufen, bei Polizei und Feuerwehr oder Angestellte in bis in die späten Abendstunden geöffnete Supermärkte soll in Elmshorn eine 24-Stunden-Kita eröffnet werden. Die Stadt verfügt über zwei Polizeistationen, ein Krankenhaus, die Kooperative Regionalleitstelle, mehrere Pflegeheime und Unternehmen, die im Schichtdienst arbeiten. Mit diesem Konzept könne Elmshorn in Schleswig-Holstein und der Metropolregion Hamburg zum Vorreiter werden. "Damit wollen wir auch Alleinerziehende entlasten", begründet Bürgermeisterkandidat Thomas Philipp Reiter seine Forderung. Zur Finanzierung und Einrichtung einer solchen Kita kann sich Reiter auch eine Kooperation zwischen der Stadt und der privaten Wirtschaft ("Public-Private-Partnership") vorstellen. "Wenn ich ab 2020 Bürgermeister von Elmshorn bin, wird diese Stadt mehr als bislang für Kinder kämpfen", erklärte Reiter.

Original-Content von: TPR Strategie & Kommunikation Thomas P. Reiter, übermittelt durch news aktuell