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"Malteser Nachbarschaft": Neues Projekt fördert Hilfe unter Nachbarn

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Ein Herz für Nachbarn: Zum Start des gemeinsamen Nachbarschaftsprojektes für pflegebedürftige Menschen überreichten Henric Maes, Diözesangeschäftsführer der Berliner Malteser und Susanne Karimi (mi.), Leiterin der Malteser Demenzarbeit, Pflegesenatorin Dilek Kalayci (li.) symbolisch ein Lebkuchenherz. Das Herz ist Hauptmotiv der Werbekampagne für das vom Senat geförderte Projekt "Malteser Nachbarschaft". Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/58983 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Malteser in Deutschland/Julian Stähle"

Ein Herz für Nachbarn: Zum Start des gemeinsamen Nachbarschaftsprojektes für pflegebedürftige Menschen überreichten Henric Maes, Diözesangeschäftsführer der Berliner Malteser und Susanne Karimi (mi.), Leiterin der Malteser Demenzarbeit, Pflegesenatorin Dilek Kalayci (li.) symbolisch ein Lebkuchenherz. Das Herz ist Hauptmotiv der Werbekampagne für das vom Senat geförderte Projekt "Malteser Nachbarschaft". Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/58983 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Malteser in Deutschland/Julian Stähle"

+++ Eine gemeinsame Initiative der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung und des Malteser Hilfsdienstes e.V. +++ In der Hauptstadt gibt es ab sofort ein neues Angebot für geförderte Nachbarschaftshilfe

Berlin (ots) - +++ Eine gemeinsame Initiative der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung und des Malteser Hilfsdienstes e.V. +++

In der Hauptstadt gibt es ab sofort ein neues Angebot für geförderte Nachbarschaftshilfe. "Malteser Nachbarschaft" heißt das Projekt, das Pflegebedürftige besser entlasten und nachbarschaftliches Engagement stärken soll. Dabei handelt es sich um eine gemeinsame Initiative von Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci und dem Malteser Hilfsdienst Berlin.

Die Idee ist einfach: Nachbarschaftliche Hilfe für pflegebedürftige Nachbarn wird ab sofort von der Berliner Senatsverwaltung und den Pflegekassen gefördert und unterstützt. Konkret bedeutet das: Die Malteser als anerkannter sozialer Träger beraten das "Nachbarschafts-Tandem", koordinieren die Nachbarschaftshilfe, versichern und schulen die helfenden Nachbarn. Der Nachbar erhält für seine Unterstützung eine Aufwandsentschädigung. Die Leistung der Malteser kann über den Entlastungsbetrag nach §45 SGB XI abgerechnet werden. Der liegt bei monatlich 125 Euro und steht jedem ambulant versorgten Pflegebedürftigen ab Pflegegrad 1 zu.

Pflegesenatorin Dilek Kalayci: "Wenn Menschen pflegebedürftige Nachbarn unterstützen, ihnen helfen und sie pflegen, sind dies in meinen Augen Heldinnen und Helden des Alltags. Ihr Engagement kann man gar nicht genug wertschätzen. Und sie benötigen selbstverständlich Unterstützung: Das neue Projekt "Malteser Nachbarschaft" habe ich gemeinsam mit dem Malteser Hilfsdienst initiiert, da viele Pflegebedürftige den ihnen zustehenden Entlastungsbetrag ihren helfenden Nachbarn zur Verfügung stellen möchten. Ich freue mich, dass die Malteser diese Idee umsetzen und dazu beitragen, bestehender Nachbarschaftshilfe einen unterstützenden Rahmen zu geben."

"In einer Metropole wie Berlin ist Hilfe unter Nachbarn angesichts zunehmender Vereinsamung und einer alternden Gesellschaft wichtiger denn je", so Henric Maes, Diözesangeschäftsführer der Berliner Malteser. "Dieses Projekt zeigt helfenden Nachbarn Wertschätzung. Es trägt hoffentlich dazu bei, viele Menschen zu inspirieren, einem Hilfebedürftigen nebenan in ähnlicher Weise zu helfen," so Maes weiter. Pflegebedürftige, die bereits von ihren Nachbarn Unterstützung bei alltäglichen Aufgaben erhalten - ob beim Einkaufen, Müll entsorgen oder Kochen - können sich direkt an die Malteser wenden, um Teil des "Nachbarschaftsprogramms" zu werden (www.malteser-berlin.de/nachbarschaft).

Presse-Kontakt: Lena Högemann, Pressesprecherin Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung E-Mail: pressestelle@sengpg.berlin.de, Tel.: 030 - 90 28 28 53

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