Moderation: Andreas Cichowicz In einem Schwerpunkt zieht der Weltspiegel eine erste Bilanz zur Politik des US-Präsidenten Joe Biden, der vor gut einem Jahr gewählt wurde. Geplante Themen: USA - Ein Jahr nach der US-Wahl: Joe Bidens Corona-Politik erfolgreich? Der Frust bei US-Präsident Biden sitzt tief: Erst ca

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München (ots) -

Moderation: Andreas Cichowicz

In einem Schwerpunkt zieht der Weltspiegel eine erste Bilanz zur Politik des US-Präsidenten Joe Biden, der vor gut einem Jahr gewählt wurde.

Geplante Themen:

USA - Ein Jahr nach der US-Wahl: Joe Bidens Corona-Politik erfolgreich?

Der Frust bei US-Präsident Biden sitzt tief: Erst ca. 60 Prozent der US-Amerikaner sind vollständig gegen das Corona-Virus geimpft, immer noch belasten die Folgen der Pandemie die Krankenhäuser und die Gesundheitszentren. Eine Impfpflicht für Unternehmen sollte für eine höhere Impf-Quote sorgen, auch Kinder sollen schnell und umfassend geimpft werden. Doch gegen die strikten Vorgaben aus Washington wehren sich die Bundesstaaten, viele Klagen sind anhängig. Jetzt hat der Präsident eine neue Corona-Strategie verkündet. Der "Weltspiegel" berichtet über die Pläne und die Hintergründe. (Autorin: Sarah Schmidt, ARD-Studio Washington D.C.)

USA - Durchbruch mit dem Infrastruktur-Programm? Erfolg für Joe Biden?

In Louisville in Kentucky ist die Infrastruktur schon seit Jahrzehnten schlecht: Die Straßen ähneln Trampelpfaden, der Strom fällt häufig aus, fließendes Wasser müssen die Einwohner selbst aus dem Boden pumpen. Eigentlich müssten die Menschen in Louisville Präsident Biden für sein Infrastruktur-Programm dankbar sein und ihn politisch unterstützen. Die Realität sieht anders aus. Auch für Familie Taylor ist Joe Biden kein guter Präsident. Sie haben Donald Trump gewählt, misstrauen den Demokraten aus Prinzip und sind nicht bereit, ihre Meinung über den US-Präsidenten zu ändern. (Autorin: Kerstin Klein, ARD-Studio Washington D.C.)

USA - Die Angreifer auf das Kapitol - Helden für rechte Verschwörungs-Erzähler?

Der Sturm auf das Kapitol am 6. Januar gilt als gefährlichster Angriff auf die US-Demokratie in den vergangenen Jahren. Mit Gewalt drangen Tausende Anhänger von Ex-Präsident Trump in das Kapitol ein, Parlamentarier mussten fliehen, die Überprüfung der Präsidenten-Wahl musste unterbrochen werden. Insgesamt 600 Menschen wurden inzwischen wegen ihrer Beteiligung an dem Sturm aufs Kapitol angeklagt. Couy Griffin ist einer von ihnen - und er ist ein Star bei denen, die an eine linke Verschwörung durch die Demokratische Partei glauben. Deswegen haben ihn die Republikaner in Hamilton in Montana eingeladen, auf einer Parteiveranstaltung zu sprechen. Couy Griffin ist glühender Trump-Fan, ist sich keiner Schuld bewusst, hält den Angriff auf das Parlament für richtig und gerechtfertigt. (Autoren: Jonas Schreijäg, Ibrahim Naber)

Kolumbien - Zu Fuß durch den Dschungel - Der Traum vom guten Leben in den USA

Der Darien-Dschungel an der Grenze von Kolumbien und Panama gilt als einer der gefährlichsten Orte in Südamerika. Die Trampelpfade sind wegen der dicht an dicht stehenden Pflanzen kaum zu erkennen, im Unterholz lauern Giftschlangen, und Kriminelle haben sich in den Urwald zurückgezogen, weil sie dort vor Verfolgung sicher sind. Zigtausende Migrant*innen machen sich in jedem Jahr auf den gefährlichen Weg durch den Dschungel, viele sterben im Darien. Fünf Tage dauert es, bis die Migrant*innen den Dschungel durchquert haben, auf dem Weg in die USA. Hat sich für die armen Menschen etwas geändert, seitdem Joe Biden im fernen Washington regiert? Hat sich die US-Migrationspolitik verändert? Der "Weltspiegel" berichtet über ein Thema, das die USA seit Jahren spaltet. (Autorin: Xenia Böttcher, ARD-Studio Mexiko City)

Grönland - Wie die USA und andere Weltmächte um Einfluss buhlen

Das Eis um Grönland schmilzt, die Gletscher werden kleiner. Bald wird es der Schifffahrt möglich sein, auf neuen eisfreien Routen den globalen Warenverkehr sehr viel schneller abzuwickeln. Durch die Folgen des Klimawandels können auch die Bodenschätze, die auf Grönland vermutet werden, einfacher abgebaut werden. Damit wird Grönland für Großmächte sehr interessant: Die USA, Russland, China und Europa buhlen um politischen und wirtschaftlichen Einfluss auf der Insel. Schon vor Jahren haben internationale Bergwerks-Konzerne Probebohrungen durchgeführt. Doch die Grönländer sind inzwischen zurückhaltend, wehren sich gegen zu viel Einflussnahme fremder Mächte. (Autor: Christian Blenker, ARD-Studio Stockholm)

Dazu auch der Podcast: Ein Jahr nach der Präsidentenwahl in den USA: Was bewegt Joe Biden?

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Redaktion: Clas Oliver Richter (NDR)

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