Gesellschaft

"Spielend reich" :3sat-Dokumentation über das Milliardengeschäft E-Sports

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Weltweit begeistern sich immer mehr Menschen für E-Sports, hier bei einem Turnier in Köln 2019. Nutzung des Bildes nur in Verbindung mit der Sendung. Keine Rechte für Social Media / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/6348 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/3sat/ZDF/ORF"

Weltweit begeistern sich immer mehr Menschen für E-Sports, hier bei einem Turnier in Köln 2019. Nutzung des Bildes nur in Verbindung mit der Sendung. Keine Rechte für Social Media / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/6348 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/3sat/ZDF/ORF"

Dienstag, 31. März 2020, 22.55 Uhr Erstausstrahlung Weltweit begeistern sich immer mehr Menschen für global ausgetragene Computerspiel-Meisterschaften

Mainz (ots) - Dienstag, 31. März 2020, 22.55 Uhr Erstausstrahlung Weltweit begeistern sich immer mehr Menschen für global ausgetragene Computerspiel-Meisterschaften. Gerade Jugendliche träumen von der Karriere als Top-Spielerin oder -Spieler. Die Dokumentation "Spielend reich - E-Sports als Milliardengeschäft" am Dienstag, 31. März 2020, 22.55 Uhr in 3sat, beleuchtet den Trend. Zudem hinterfragt die Doku von Constanze Grießler und Franziska Mayr-Keber die kultur- und gesellschaftspolitischen Entwicklungen dieses Phänomens und porträtiert Spielerinnen und Spieler, die es schon "geschafft" haben oder die noch ganz am Anfang stehen.

"Vom Computerspielen leben, das ist ja das Geilste, was es für einen Jugendlichen so gibt", so Tobias Schreckeneder, der genau das geschafft hat. Unter seinem Spielernamen "Dreamer Ace" spielt er professionell das Strategiespiel "League of Legends" und bekommt dafür monatlich ein kleines Gehalt. Millionen hingegen verdienen nur die Wenigsten. Einer von ihnen ist der deutsche Top-Spieler Kuro "KuroKy" Salehi Takhasomi. KuroKy ist von Anfang an dabei und zählt mit 27 Jahren zu den ältesten der Szene. Ans Aufhören denkt er noch lange nicht.

Auffällig ist der geringe Frauenanteil im E-Sport. Eine Ausnahme ist Yvonne Scheer. Die Österreicherin ist mehrfache Staatsmeisterin in einem Ego-Shooter-Spiel und heute ehrenamtlich als Schiedsrichterin tätig. "Ich hatte bei Turnieren schon Gegner, die gesagt haben: Wir wollen zuerst gegen dieses Team spielen. Denn da spielt eine Frau mit, das ist dann eh leicht. Aber ich stehe meinen Jungs in nichts nach."

Aber ist das Sport? In der Politik wird diskutiert, ob E-Sport förderwürdig ist und somit, wie andere Sportarten, öffentliche Mittel erhalten soll. 2020 werden schätzungsweise 300 Millionen Menschen online die Wettkämpfe verfolgen. Sponsoren sehen in E-Sports ein lukratives Geschäftsmodell, denn die globale E-Sport-Wirtschaft, zu der unter anderem Medienrechte, Werbung, Merchandising und Ticketverkäufe gehören, wächst von Jahr zu Jahr.

Ansprechpartnerin: Marion Leibrecht, Telefon: 06131 - 70-16478; Presse-Desk, Telefon: 06131 - 70-12108, pressedesk@zdf.de

Fotos zu den Filmen sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 - 70-16100, und über presseportal.zdf.de/presse/spielendreich

Die Doku für akkreditierte Journalisten im Video-Stream: kurz.zdf.de/k04/

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