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3sat zeigt Schweizer Dokumentarfilm "Die außergewöhnlichen Reisen von Ella Maillart"

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Ankunft in Gilgit 1935: Ella Maillart (Mitte) mit Peter-Fleming (re.) Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/6348 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/3sat/ZDF/SRF/Artémis Productions"

Ankunft in Gilgit 1935: Ella Maillart (Mitte) mit Peter-Fleming (re.) Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/6348 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/3sat/ZDF/SRF/Artémis Productions"

Montag, 29. Juli 2019, 22.25 Uhr Angst kannte sie keine

Mainz (ots) -

Montag, 29. Juli 2019, 22.25 Uhr

Angst kannte sie keine. Die 1903 in Genf geborene Fotografin, Journalistin und Schriftstellerin Ella Maillart schmiss die Schule, brach mit den Konventionen und reiste durch entlegene, unbekannte Gebiete. 3sat zeigt den Schweizer Dokumentarfilm "Die außergewöhnlichen Reisen von Ella Maillart" (2017) von Raphaël Blanc am Montag, 29. Juli 2019, um 22.25 Uhr in deutscher Erstausstrahlung. Aus ihren verschiedenen Reisen durch die ganze Welt schöpfte Ella Maillart die Inspiration, um ihre Reiseberichte und Romane zu schreiben. Die Fotos und Filmaufnahmen von ihren Reisen haben heute unschätzbaren historischen Wert.

Als Kind war Maillart eine großartige Sportlerin. 1924 nahm sie als Seglerin an den Olympischen Spielen teil. Sie fuhr in der Landeselite Ski und gründete den ersten Damen-Landhockeyklub in der Romandie. Ab 1930 unternahm sie große Reisen. Eine ihrer ersten Touren führte sie über Moskau quer durch Kirgisistan. Die Reisen waren beschwerlich und gefährlich, doch Angst kannte Ella Maillart nicht.

Im Auftrag der Pariser Zeitung "Le Petit Parisien" reiste sie 1934 in die Mandschurei und unternahm anschließend mit dem "Times"-Reporter Peter Fleming eine Reise durch die entlegensten Gebiete Chinas mit dem Ziel Kaschmir. Die 8000 Kilometer lange Route führte die Reisenden über versengte Hochebenen und verschneite Pässe bis nach Kaschmir, wo zu der Zeit Krieg herrschte. Kurz vor dem Zweiten Weltkrieg unternahm sie mit Annemarie Schwarzenbach eine Autoreise nach Afghanistan. Eine Sensation zu jener Zeit. Bei Ausbruch des Zweiten Weltkrieges befand sich Ella Maillart gerade in Indien und beschloss, dort auf das Ende des Krieges zu warten.

1946 ließ sie sich im schweizerischen Chandolin nieder. Immer wieder unterbrach sie ihre schriftstellerische Arbeit, um nach Indien zurückzukehren oder als Reiseleiterin zu arbeiten. 1997 starb Ella Maillart.

Ansprechpartnerin: Claudia Hustedt, Telefon: 06131 - 70-15952; Presse-Desk, Telefon: 06131 - 70-12108, pressedesk@zdf.de

Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 - 70-16100, und über presseportal.zdf.de/presse/dokumentarfilmzeit

Der Dokumentarfilm "Die außergewöhnlichen Reisen von Ella Maillart" als Video-Stream: kurz.zdf.de/Gqyx/

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