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"Hier ist es zu laut!": Lärmkarte online

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SÜDWESTRUNDFUNK Hier ist es zu Laut! - Macht unseren Straßenverkehr leiser! Seit langem ist der Verkehrslärm die dominierende Lärmquelle in Deutschland. Der SWR stößt ein neues "Crowd Science"-Projekt an: Reporterinnen und Reporter dokumentieren an journalistisch ausgewählten Orten die Messungen vor Schulen, Krankenhäusern und KiTas sowie in Kurorten und Wohngebieten. Sachverständige überwachen das Messverfahren. Die Grenze, ab der die Weltgesundheitsorganisation WHO von einem ernsten Risiko spricht, liegt bei 55 db. © SWR, honorarfrei - Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter SWR-Sendung und bei Nennung "Bild: SWR" (S2). SWR-Presse/Bildkommunikation, Baden-Baden, Tel: 07221/929-26868, foto@swr.de Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/7169 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/SWR - Südwestrundfunk"

Straßenverkehrslärm belastet Bürgerinnen und Bürger im Südwesten - bereits 181 Hilferufe erfasst / erste Ergebnisse ab jetzt auf www.SWR.de/zulaut Straßenverkehrslärm belastet vielerorts die Menschen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz

Straßenverkehrslärm belastet Bürgerinnen und Bürger im Südwesten - bereits 181 Hilferufe erfasst / erste Ergebnisse ab jetzt auf www.SWR.de/zulaut

Straßenverkehrslärm belastet vielerorts die Menschen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Wo genau, kann ab heute, 17. Mai, in einer interaktiven Lärmkarte abgerufen werden. Unter www.SWR.de/zulaut sind erste Ergebnisse der SWR Mitmach-Aktion "Hier ist es zu laut!" abrufbar, bereits 181 Hilferufe aus dem SWR Sendegebiet gingen bisher ein. Userinnen und User können jetzt sehen, ob es bereits eine Messung in ihrer Nähe gab. Auch weiterhin können Betroffene den Straßenverkehrslärm an ihrem Wohn- oder Arbeitsort messen und über ein Onlineformular einen Hilferuf an das Projektteam des SWR schicken.

Anwohner kritisieren nicht eingehalte LKW-Fahrverbote und untätige Behörden 181 Lärm-Melderinnen und -Melder haben sich mit einem Hilferuf über ein Onlineformular an die Redaktion des Projekts "Hier ist es zu laut!" gewandt. Anwohner von Bundes- und Landstraßen beklagen, dass der Straßenverkehr in den letzten Jahren bei Ihnen stark zugenommen habe und auch dass bestimmte Sportwagen sehr viel lauter geworden seien. Einige Userinnen und User haben Videos von der örtlichen Verkehrssituation aufgenommen und die Lautstärke selbst gemessen. In ihren Kommentaren beschweren sie sich oft darüber, dass Tempolimits und LKW-Fahrverbote weder eingehalten noch kontrolliert würden, Lärmaktionspläne nicht eingehalten oder erst gar nicht vorgelegt würden und Meldungen bei den zuständigen Behörden selten zu Lärmschutzmaßnahmen führen.

Reporterinnen und Reporter vor Ort

Der SWR veröffentlicht die Lärm-Hotspots zusammen mit den Kommentaren der Betroffenen, ihren Videos und die Ergebnisse ihrer stichprobenartigen Messungen ab sofort (Freitag, 17. Mai) auf einer interaktiven Karte unter swr.de/zulaut. Das SWR Team der Mitmachaktion "Hier ist es zu laut" hört auch weiterhin hin: An redaktionell ausgewählten 30 Orten werden in den nächsten Wochen Messungen stattfinden, an denen Reporterinnen und Reporter mit zertifizierten Schallpegelmessgeräten im Minutentakt den Straßenlärm prüfen. Pro Messort sind rund 20.000 Einzelmessungen vorgesehen.

Weitere Infos unter:

www.SWR.de/zulaut

und unter:

www.facebook.com/SWRFernsehen

Fotos über www.ARD-Foto.de

Pressekontakt: Grit Krüger, Tel. 07221 929 22285, grit.krüger@SWR.de

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