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"Stuttgart, ich hänge an dir": persönliches Stadtporträt

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Der Blick auf den Gaskessel in Stuttgart. © SWR, honorarfrei - Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter SWR-Sendung bei Nennung "Bild: SWR/" (S2). SWR-Presse/Bildkommunikation, Baden-Baden, Tel: 07221/929-23876, foto@swr.de Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/7169 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/SWR - Südwestrundfunk"

Der Blick auf den Gaskessel in Stuttgart. © SWR, honorarfrei - Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter SWR-Sendung bei Nennung "Bild: SWR/" (S2). SWR-Presse/Bildkommunikation, Baden-Baden, Tel: 07221/929-23876, foto@swr.de Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/7169 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/SWR - Südwestrundfunk"

Stuttgart ist anders, Stuttgart ist eigen, Stuttgart ist zum Lieben und zum Hassen bestens geeignet, sagt Filmemacher Goggo Gensch und entwirft sein ganz persönliches Stuttgart-Porträt. Seit 40 Jahren lebt er in der Metropole

(ots) - "Stuttgart ist anders, Stuttgart ist eigen, Stuttgart ist zum Lieben und zum Hassen bestens geeignet", sagt Filmemacher Goggo Gensch und entwirft sein ganz persönliches Stuttgart-Porträt. Seit 40 Jahren lebt er in der Metropole. Er zeigt radikal subjektiv sein Stuttgart, führt das Publikum zu seinen Lieblingsplätzen, seinen Stammkneipen, er trifft auf Menschen, die auf ihre Art mit dieser Stadt hadern. Im Mittelpunkt des Films stehen Gespräche, die der Autor mit langjährigen Weggefährt*innen führt. Der Film wird am 18. Juni 2020 um 23:15 Uhr im SWR Fernsehen gezeigt und ist danach für ein Jahr in der ARD Mediathek zu sehen unter ardmediathek.de.

Mosaik von Stuttgart

Genschs Interviewpartner sprechen dabei über die Besonderheiten der Stadt, ihre Nischen und ihre Wunden. Stück für Stück entsteht dabei so etwas wie ein Psychogramm von Stuttgart. Seine beiden Lieblingswirtinnen, die Claudia und Klaudia heißen, kommen vor. Die eine bewirtet Konzernchefs, Schriftsteller und Hausbesetzer an einem Tisch, die andere betreibt eine Bar mit Türsteher im Rotlichtmilieu. So entsteht ein subjektives Mosaik von Stuttgart. Eine Stadt, die ständig im Umbruch scheint. An irgendeinem Punkt verändert sie sich immer. Baustellen, Um- und Neubauten ...

Das Heusteigviertel und urbanes Potenzial Im Heusteigviertel lebt der Autor seit bald vierzig Jahren. Dieses Quartier, fußläufig vom Zentrum entfernt und im Zweiten Weltkrieg nur wenig zerstört, ist ein Beispiel für die Gentrifizierung der Innenstadt. Andere Städte feiern den Fluss, an dem sie liegen. Stuttgart hat seinen Neckar der Industrie überlassen und dessen urbanes Potential vergessen. Vor fast einhundert Jahren entstand in Stuttgart mit der Weissenhofsiedlung eines der wichtigsten Zeugnisse des Neuen Bauens. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde diese Tradition weitgehend vergessen. Vielleicht strahlen deswegen die wenigen gelungenen Neubauten, wie etwa die Stadtbücherei im Europaviertel umso heller. Die Kultur in Stuttgart hat auch abseits des Mainstreams ihre Nischen. Die Künstlergruppe "fumes and perfumes" etwa benutzt ein Parkhaus in der Altstadt für ihre großformatigen Fotoaktionen. Die Montage der Erzählungen ergänzen sich zu einem Konzert, das im besten Fall mehr ist als eine Momentaufnahme der Stadtbefindlichkeit.

Sendung:

"Stuttgart, ich hänge an dir" ist eine SWR Eigenproduktion und wird am 18. Juni 2020 um 23.15 Uhr im SWR-Fernsehen gezeigt. Der Film ist danach für ein Jahr in der ARD Mediathek zu sehen: ardmediathek.de.

Informationen und Bilder unter: swr.li/stuttgart-stadtportraet

Fotos unter www.ARD-foto.de

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Pressekontakt: Daniela Kress, Tel. 07221 929 23800, Daniela.Kress@SWR.de