Wirtschaft

3sat-Wirtschaftsmagazin "makro": "Machtpoker um Iran"

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"makro"-Moderatorin Eva Schmidt / Nutzung des Bildes nur in Verbindung mit der Sendung inkl. Social Media / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/6348 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/3sat/ZDF/Jana Kay"

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Livesendung Freitag, 14. Februar 2020, 21.00 Uhr Iran steckt tief in der Wirtschaftskrise

Mainz (ots) - Livesendung Freitag, 14. Februar 2020, 21.00 Uhr Iran steckt tief in der Wirtschaftskrise. Die Unzufriedenheit der Bevölkerung wächst - vor allem als Folge der US-Sanktionen. "makro" fragt in seiner Live-Sendung "Machtpoker um Iran" am Freitag, 14. Februar 2020, um 21.00 Uhr, welche Rolle die Bundesrepublik dabei spielt. Die Sendung wird moderiert von Eva Schmidt.

Nach der Tötung von General Soleimani hat sich der Konflikt zwischen Iran und den USA zugespitzt. Das bekommt auch die Wirtschaft zu spüren. Noch verdient der Iran am Ölexport, allerdings sind die Liefereinschnitte deutlich spürbar. Und die Sorge nimmt zu, der Iran könnte mit gezielten Aktionen den weltweiten Öltransport beeinträchtigen.

Die deutsch-iranischen Handelsbeziehungen leiden unter den schweren Wirtschaftssanktionen der USA. Von 120 deutschen Unternehmen, die im Iran aktiv waren, sind nur noch 60 im Land. Deutschland ist für den Iran der drittwichtigste Handelspartner nach China und Japan. Die Wirtschaftshilfen aus Russland und China zeigen bisher wenig Wirkung.

Reichere Iraner retten ihr Kapital nach Dubai und in die Türkei: Zusammen mit Investoren aus dem Irak sind Iraner die größten Kunden auf dem türkischen Immobilienmarkt. Wegen der US-Sanktionen und des unsicheren Banken- und Finanzsektors im Land schaufelt der iranische Mittelstand seine Ersparnisse ins Ausland und investiert vor allem in Immobilien in der Türkei. Was Firmengründungen in der Türkei angeht, liegen Iraner jetzt sogar noch vor den Deutschen auf Platz eins.

In der iranischen Provinz Khustestan sorgten Überflutungen und Schäden an den Abwasserkanälen für chaotische Zustände und für Unmut in der Bevölkerung. Dies war auch Anlass für Zusammenstöße zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten während der Massendemonstrationen Ende 2019. In der Provinzhauptstadt Ahvaz und anderen Orten gab es zahlreiche Tote. Die Regierung dagegen spricht von ausländischer Sabotage.

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