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Mehr FSME-Fälle erwartet: Experten prognostizieren Rekordjahr

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Zecken werden aufgrund der milden Temperaturen zunehmend zum Ganzjahresproblem, denn bereits ab sieben Grad Celsius können die Blutsauger aktiv sein. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/13016 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Pfizer Deutschland GmbH/Quelle: (C) Pfizer | www.zecken."

Zecken werden aufgrund der milden Temperaturen zunehmend zum Ganzjahresproblem, denn bereits ab sieben Grad Celsius können die Blutsauger aktiv sein. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/13016 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Pfizer Deutschland GmbH/Quelle: (C) Pfizer | www.zecken."

Am Aschermittwoch begann für viele Menschen die Fastenzeit. Aus religiösen Gründen oder für die Gesundheit - die Motive sind oft vielfältig

Berlin (ots) - Am Aschermittwoch begann für viele Menschen die Fastenzeit. Aus religiösen Gründen oder für die Gesundheit - die Motive sind oft vielfältig. Doch während die einen versuchen, ihren Appetit zu zügeln, machen sich die anderen schon wieder auf Nahrungssuche: Zecken! Ab 7 Grad Celsius erwachen die Blutsauger aus der Winterstarre. Für dieses Jahr prognostizieren Experten zudem ein sehr hohes Zeckenaufkommen. Da die Parasiten gefährliche Krankheitserreger wie die Viren der FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) übertragen können, ist Vorsorge besonders wichtig. Durch Impfen kann man sich vor FSME schützen.

FSME ist eine Erkrankung der Hirnhaut und des zentralen Nervensystems. Sie ist nicht mit Medikamenten heilbar und kann zu bleibenden Schäden wie Lähmungen, Schluck- und Sprechstörungen führen. "Impfen bietet den besten Schutz. Denn FSME-Viren werden beim Stich einer infektiösen Zecke sofort übertragen. Ein rasches Entfernen der Zecke aus der Haut schützt daher nicht vor einer Infektion", erläutert Zeckenexperte Prof. Dr. rer. nat. Franz Rubel. Vorsorge ist dabei nicht nur im Frühjahr wichtig. Denn während die Fastenzeit nur 40 Tage andauert, reicht die Zeckensaison in der Regel von April bis Oktober. Allerdings sind Zecken durch die milden Winter hierzulande oft nahezu ganzjährig aktiv.

Experten-Prognose für 2020: mehr FSME-Fälle

Wie wichtig Vorsorge ist, zeigen die immer wieder sprunghaft ansteigenden FSME-Erkrankungsfälle. Im Jahr 2018 erreichten sie mit 583 Fällen ein Rekordhoch, im Jahr 2019 sank die Fallzahl auf 444. Für das Jahr 2020 prognostiziert Prof. Rubel neue Höchstwerte, denn er erwartet besonders viele Zecken: "Das liegt insbesondere an der extremen Buchenmast vor zwei Jahren. Mäuse, die Zeckenlarven als Wirt dienen, fanden in dem Jahr sehr günstige Futterbedingungen vor. Die Folge war ein starker Anstieg der Mäusepopulation im Jahr 2019, was vielen Zeckenlarven eine Blutmahlzeit ermöglichte. Wieder ein Jahr später, also dieses Jahr, entwickeln sich diese Zeckenlarven häufig zu mit dem FSME-Virus infizierten Nymphen und stechen in diesem Entwicklungsstadium auch den Menschen."

Zecken übertragen FSME in ganz Deutschland

Laut Robert Koch-Institut (RKI) gelten aktuell 164 Land- und Stadtkreise als sogenannte FSME-Risikogebiete, darunter das Emsland als erster Kreis in Norddeutschland und der Stadtkreis Dresden.[1] Allerdings betont Prof. Rubel: "Mit FSME kann man sich auch außerhalb der Risikogebiete infizieren, denn Zecken können das Virus in ganz Deutschland übertragen. Deshalb ist die richtige Vorsorge, z. B. durch Impfen, wichtig." Damit es gar nicht erst zum Zeckenstich kommt, sollte man möglichst lange Kleidung und festes Schuhwerk tragen, ein Anti-Insektenmittel, das in der Apotheke gekauft werden kann, benutzen und sich nach jedem Aufenthalt in der Natur gründlich nach Zecken absuchen.

Aktuelle Informationen zu Zecken und FSME: www.zecken.de (http://www.zecken.de)

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Vorsorge für Naturbegeisterte - eine Selbstverständlichkeit: www.leidenschaftnatur.de (http://www.leidenschaftnatur.de)

[1]Robert Koch-Institut: FSME: Risikogebiete in Deutschland (Stand: Februar 2020) Bewertung des örtlichen Erkrankungsrisikos. Epid. Bull; 8, 1-19.

Pfizer - Breakthroughs that change patients' lives

Wenn Menschen krank werden, können sich viele Dinge für sie verändern - ein oft schwieriger Weg beginnt. Bei Pfizer arbeiten weltweit mehr als 10.000 ForscherInnen und insgesamt mehr als 90.000 MitarbeiterInnen daran, sie auf diesem Weg zu unterstützen. Sie entwickeln, produzieren und vertreiben innovative Medikamente und Impfstoffe, die das Leben von PatientInnen verlängern und verbessern.

Hauptsitz von Pfizer ist in New York. In Deutschland sind mehr als 2.500 MitarbeiterInnen an drei Standorten tätig: Berlin, Freiburg und Karlsruhe. Das Werk in Freiburg ist Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit und Industrie 4.0. Mehr auf www.pfizer.de. (http://www.pfizer.de.) Folgen Sie uns auf Twitter: @pfizer_de.

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