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Neu ab 5. Mai - Der Zukunft ins Gesicht blicken / Ausstellungseinheit "Neue Arbeitswelten" in der DASA

Der "Papillon" gehört zu den leistungsstärksten Lastendrohnen. Mit acht Motoren hebt sie bis zu 200 Kilogramm an. Entstanden aus Maisstärke und Milchsäure. Aus dem 3 D Drucker in der DASA. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/103969 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin/Andreas Wahlbrink/DASA"

Aus der Röhre in die Zukunft gucken: Das Ausstellungsteam mit Architekt Tristan Kobler (links) betrachtet die Welt von morgen aus der Perspektive von gestern. Historische Zukunftsvisionen im Film. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/103969 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin/Andreas Wahlbrink/DASA"

Eine neue Zukunft taucht in der DASA Arbeitswelt Ausstellung auf. Visionen, Megatrends und Avatare halten Einzug in den generalüberholten Bereich Neue Arbeitswelten

Dortmund (ots) - Eine neue Zukunft taucht in der DASA Arbeitswelt Ausstellung auf. Visionen, Megatrends und Avatare halten Einzug in den generalüberholten Bereich "Neue Arbeitswelten". Ab 5. Mai öffnet sie ihre Türen.

Ziel der neuen Präsentation ist es, sich über die Zukunft der Arbeitswelt und deren Gestaltung Gedanken zu machen. Wie wollen wir künftig arbeiten? Was ist und bleibt uns wichtig? Weil Prognosen immer nur Möglichkeiten sind, präsentiert die DASA eine Art Vorstellungsraum. Die DASA eröffnet damit einen offenen Diskurs, in dem die Besucher ihre Gedanken und Spuren hinterlassen können.

Die Ausstellungseinheit "Neue Arbeitswelten" gliedert sich in zwei Bereiche. Der erste wird begrenzt von einer "Visionenwand". Rund 200 Bilder zeigen Zukunftsvisionen aus den vergangenen 150 Jahren. Manches ist eingetroffen, vieles nicht - und einiges erscheint einfach nur skurril. Über allem schwebt die Frage, was sich verlässlich über die Zukunft sagen lässt, und damit auch, was wir von unserer Zukunft erwarten. Wenn die Besucher durch die "Visionenwand" in den zweiten Ausstellungsbereich treten, begegnen ihnen Impulse, darüber nachzudenken und eigene Visionen zu entwickeln. Einige Megatrends reißen an, wohin die Reise gehen könnte. Das zum Beispiel Globalisierung, demografischer Wandel und Digitalisierung weiter ganz oben auf der Agenda stehen, ist unstrittig.

Was das konkret bedeuten könnte, führen vier "Themeninseln" vor Augen. Sie bieten Objekte, wie Roboter der neuesten Generation, eine der größten Flugdrohnen oder einen futuristischen Bildschirmarbeitsplatz. Da ist zum Beispiel "Bin:Go", eine superleichte Konstruktion, die rollend Dinge transportiert und nur fliegt, wenn es nicht anders geht. Das spart Energie, bringt Sicherheit und ist einfach hochintelligent. Damit steht das in Dortmund entwickelte Gerät für das Thema Logistik, welches unsere Welt derzeit wie kaum etwas anderes am Laufen hält. Raum erhalten auch die Bereiche "Industrie 4.0" oder "Dienstleistungen", wo etwa ein Lasten-E-Bike neue Formen der Flexibilität und Mobilität erkennen lässt.

Letztlich geht es der DASA aber nicht um die Geheimnisse der Technik, sondern darum, wie diese unser Leben und unsere Arbeit verändern wird. Deshalb berichtet an jeder der vier Themeninseln eine fiktive Person aus der Zukunft über das Berufsleben und seine Auswirkungen. Was ist ihnen wichtig in Arbeit und Leben? In welcher Wertewelt leben sie? Wer es noch genauer wissen möchte, belauscht an Hörstationen Gespräche zwischen den Kolleginnen und Kollegen.

An jeder Themeninsel sind die Besucher eingeladen, Fragen zu eigenen Wünschen und Werten zu beantworten. Daraus entsteht am Ende ein Überblick, wie optimistisch und flexibel die DASA-Gäste sind und wie sie es mit den Zutaten der "Neuen Arbeitswelten" halten.

Schließlich wird sich jeder Besucher in einer "Zukunftsbörse", in Form einer riesigen Mediawand, seinen persönlichen Avatar erstellen und ihn in den bevorzugten Lebensraum stellen. Auch die Lieblingsgegenstände für die künftige Arbeitswelt gehören dazu. Flugs erscheint das digitale Alter Ego auf einer riesigen Großprojektion und verortet sich im Reigen mit den anderen DASA-Gästen zu einer virtuellen Gemeinschaft.

"Die DASA möchte ihre Besucher mit der Zukunftsreise in die Arbeitswelt von morgen in erster Linie animieren, die Zukunft selbst in die Hand zu nehmen", so DASA-Leiter Gregor Isenbort über die erste große Rundumerneuerung einer Ausstellungseinheit seit Eröffnung der DASA vor 25 Jahren. Denn sicher ist: Sie ist gestaltbar.

Die Architektur und Gestaltung der "Neuen Arbeitswelten" geht auf das Büro Holzer Kobler Architekturen zurück. In Deutschland haben die preisgekrönten Schweizer Architekten in den vergangenen Jahren etwa die Grimmwelt in Kassel, das Wattenmeer Besucherzentrum UNESCO Weltnaturerbe in Cuxhaven oder das Militärhistorische Museum in Dresden realisiert.

Die neue Ausstellung ist ab 5. Mai geöffnet. Sie ist Teil der Dauerausstellung, die vor 25 Jahren in den Besucherbetrieb gegangen ist. Die DASA ist täglich geöffnet (Montag bis Freitag, 9 bis 17 Uhr, Wochenende 10 bis 18 Uhr). Das Standard-Ticket kostet 8 EUR.

Pressematerial ots.de/TmeClg

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